Warum du Magnesium brauchst

 

Magnesium ist ein Co-Faktor bei über 350 enzymatischen Reaktionen im Körper. Es ist notwendig für die Übertragung von Nervenimpulsen, Muskelaktivität, Herzfunktion, Temperaturregulierung, Entgiftungsreaktionen, die Bildung gesunder Knochen und die Verbesserung der Insulinsensitivität.

Warum eine Supplementation sinnvoll sein kann

Warum muss ich Magnesium als Supplement einnehmen? Kann ich meinen Bedarf nicht über die Ernährung decken?

In einer idealen Welt, ja. Unsere heutigen Böden verlieren dank der modernen Landwirtschaft und chemischer Düngemittel zunehmend an wichtigen Nährstoffen wie Magnesium.

 

Der Magnesiummangel ist aber auch auf andere Einflüsse zurückzuführen:

  • Raffination von Lebensmittel: bei diesem industriellen Aufbereitungs- und Reinigungsverfahren gehen wichtige Nährstoffe verloren-> Magnesiummangel

  • Hoher Zuckerkonsum: Damit Zucker verstoffwechselt werden kann braucht es Magnesium. Für jedes einzelne Zuckermolekül, das du verbrauchst, benötigt dein Körper in etwa die 50-fache Menge an Magnesium!

  • Hohe Phosphorgehalte in Erfrischungsgetränken wie Limonaden blockieren  die Aufnahme von Mineralien im Körper und führen dazu, dass Magnesium aus den Knochen austritt

  • Verschreibungspflichtige Medikamente: Gängige Medikamente wie u.a. Statine, Diuretika, Antibiotika, Diuretika und Kortikosteroide verursachen einen Magnesiummangel.

 

Warum Magnesium für Sportler umso wichtiger ist 

Athleten haben einen höheren Bedarf an Magnesium, da es eine tragende Rolle im Energiestoffwechsel spielt. Es aktiviert die sogenannten ATPasen, welche zur Erzeugung von ATP benötigt werden. Adenosintriphosphat ist der Hauptenergiespeicher der Zellen. Jede einzelne Zelle im menschlichen Körper bezieht ihre Energie aus ATP. Ist kein ATP vorhanden, bist du nicht lebensfähig. Damit die Batterie nie leer wird, produzieren die Zellen ständig neues ATP.

Wenn ATP abgebaut wird, wird Energie für alle Muskelkontraktionen freigesetzt, und bei schwerem Training ist dieser Umsatz sehr hoch, sodass ATP schnell synthetisiert werden muss. Aufgrund dessen kann ein Mangel an Magnesium die Energieproduktion einschränken. Ermüdung, Lethargie, Leistungsverlust, Muskelzuckungen oder -krämpfen sind häufige Symptome.

Es gibt Anzeichen dafür, dass der Magnesiumbedarf bei Sportlern deutlich höher liegt und dass es leistungssteigernd wirken kann. Abgesehen davon, dass es bei der Energieerzeugung verbraucht wird, kann Magnesium auch die Leistung verbessern, indem es durch seine Wirkung auf das Nervensystem die Wahrnehmung von Ermüdung während anstrengender Übungen verringert. Ein weiterer Faktor für eine höhere Einnahme ist, dass Magnesium durch Schwitzen verloren geht. Vor allem in feuchten und heißen Gebieten sollte man auf eine angemessene Zufuhr achten.

 

Magnesium- Einnahme

Grünes Blattgemüse ist eine der besten Magnesiumquellen.

Andere Nahrungsquellen, die Magnesium enthalten, sind bestimmte Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte. Lektine (Vermerk auf Blog) Phytinsäure, Oxalsäure sowie andere schädliche Stoffe in diesen Lebensmitteln können jedoch die Aufnahme von Magnesium beeinträchtigen. Die Zubereitung – Einweichen, Fermentieren oder Keimen und spezielle Kochtechniken (Schnellkochtopf)- spielt eine entscheidender Rolle. Wenn du Magnesium supplementieren möchtest, solltet auf die Form achten. Grundsätzlich kann jede Magnesiumform einen Mangel mildern. Es gibt jedoch Ausnahmen. Einige Formen wie das Magnesium-L-Threonat können vom Körper nicht gut aufgenommen werden oder sogar für Nebenwirkungen wie Durchfall sorgen.

 

 

 

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